Enttäuschung über Thüringer Koalition mit der CDU |
fox

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03.10.2009 09:33 |
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Hallo fox,
die Mehrheit der Thüringer/innen hat nicht SPD gewählt, sondern nur 18% konnten sich (leider) dazu entschließen, diese Partei zu wählen. Nach der Wahl konnte sich die SPD aussuchen, mit welchen Parteien sie ihre programmatischen Inhalte umsetzt.
Offenbar war die CDU so flexibel und auch bereit, mit der SPD eine Koalition einzugehen, dass sie fast alles aus dem SPD-Programm mit umsetzen will.
Ich kann daher keinen Verrat gegenüber den SPD-Wählern erkennen.
Gruß Mike Stieber
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04.10.2009 09:31 |
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Hallo Fox,
danke für deinen Beitrag hier im Forum. Sicherlich deckt man als "Nahestehender" einer Partei etwas durch eine besonders gefärbte Brille, dennoch möchte ich unterstreichen, was Mike geschrieben hat.
Es war sehr schwierig nach dem Ausgang der Wahl eine klare Mehrheit für eine bestimmte Koalition zu finden. ICh verstehe vollkommen die Enttäuschung vieler Wähler, aber besonders auch vieler SPD Mitgleider und Sympatisanten, dennoch müssen wir in Thüringen wieder zu einer arbeitsfähigen Regierung kommen und so sehr wir uns das Bündnis Rot-Rot-Grün vielleicht auch gewünscht haben, es saßen über einen längeren Zeitraum alle drei Parteien an einem Tisch und konnten sich nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen. Dass am Ende insbesondere das Thema des zu stellenden Ministerpräsidentenamtes ein Punkt war, ist zu bedauern, aber das war bei weitem nicht der Weisheit letzter Schluss und demnach wichtigstes UNterfangen der Diskussionsrunden, im Gegenteil. Allerdings konnte man in diesem Fall, als einem der wenigen, eine klare Linie feststellen, während in vielen anderen Punkten bis zum Schluss keine Entscheidung gefallen ist.
Es ist schwer vorstellbar, dass man mit einer CDU Fraktion mehr Konsens zu einer Koalition finden konnte, als das mit der Linken oder den Grünen der Fall ist, aber das allein ist schon eine Bestätigung dafür, dass man sich auch auf der "schwarzen Seite " der Macht wohl vom Althausschen System verabschiedet hat.
Trotz Enttäuschung und zum Teil auch Wut über die gesamte Entwicklung sollte es jetzt mit forschem Schritt zu einer Regierungsbildung kommen und ich hoffe auch, dass das Koalitionspapier weiterhin de Handschrift der SPD tragen wird, wie es derzeit der Fall wäre.
Wenn Die Linke bzw. der führende Kopf wirklich ein klares Interesse an einer Koalition gehabt hätte, denke ich, wären wir weiter.
Beste Grüße
Stephan
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05.10.2009 08:51 |
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Es erstaunt mich, mit welcher Borniertheit Herr Matschie den Ministerpräsidentenposten erst für sich und dann für die SPD bei den Linken und den Grünen reklamierte. Ich höre das Gelächter der CDU bis zu mir nach Hause (ich wohne nicht in Thüringen), sollte er diese Forderung auch ihnen gegenüber erheben.
Der Einschätzung des Herrn Dewes ist nach meiner Auffassung nichts hinzu zu fügen. Hoffentlich hält die Erinnerungskraft des Thüringer Wahlvolkes bis zur nächsten Landtagswahl an, um diesen Möchtegern-Ministerpräsidenten ins Nirwana zu schicken.
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05.10.2009 11:24 |
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Hallo fox,
dass die Gemeinschaftsschule und damit längeres, gemeinsames Lernen kommen, lässt sich mit einem klaren Ja beantworten.
Im SPD-Programm steht, dass diese neue Schulform dort entstehen soll, wo sie gewünscht wird. Aktuell sieht es so aus, dass die CDU mit einer solchen Vorgehensweise kein Problem hat.
Und wenn das Kultusministerium mit der Umsetzung der ersten gewollten Gemeinschaftsschulen beginnt, wird sich zeigen, ob daraus eine Erfolgsgeschichte wird.
Daher kann in 1-2 Jahren eine erste Bestandsaufnahme erfolgen und wir können kritisch prüfen, welche Ziele die SPD erreicht hat.
Mit freundlichen Grüßen
Mike Stieber
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07.10.2009 16:11 |
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Hallo Herr Stieber
Wie schnell gegebene Versprechen gebrochen werden,oder Realitätsverlust eintritt
beweist Herr Matschie und Sie Herr Stieber auf das vortrefflichste.
Natürlich als praver Parteisoldat der SPD, müssen Sie anscheinend stramm stehen.
Sie sollten die alten OTZ Artikel von 2008 und 2009 lesen, in dem Herr Matschie eindeutig eine Zusammenarbeit mit der Althaus CDU ablehnt.
Im übrigen halte ich es für einen eindeutigen Wählerbetrug, falls Sie mir nicht folgen können, empfehle ich ihnen die eigenen Wahlplakate an zu schauen.
Nun das Matschie verlogen, arogant und machtgeil ist, hat er wieder einmal bewiesen.
Ein was gutes har diese Wählerverarschung schon, das die trhüringer SPD bei der nächsten Wahl einställig wird und die Linke jede Menge neue Mitglieder bekommt.
Denn es werden genug enttäuschte SPD Genossen diese verlogene Partei verlassen.
Dank Schröder und Matschie wwerden wir immer stärker, vielen Dank für diese verlogene Politik.
Heinz Madsen
__________________ Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein.
Wenn es nur auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und
die Muppets längst im Senat.
Orson Welles
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12.10.2009 18:56 |
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Noch etwas.
Eine Partei die gerade einmal 18% bei wahlen ereicht hat, der kann keinen Anspruch erheben den Ministerpresident zu stellen.
Und die Grünen mit den geringen Prozenten erst recht nicht.
Noch etwas zur Aussage von Herrn Krüger
es saßen über einen längeren Zeitraum alle drei Parteien an einem Tisch und konnten sich nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen. Dass am Ende insbesondere das Thema des zu stellenden Ministerpräsidentenamtes ein Punkt war, ist zu bedauern.
Die Aussage ist schlichtweg falsch.
Denn der Wahlbetrüger Matschie, hat schon am Wahlabend angekündigt seine
Wahlversprechen zu brechen und nicht mit der Linken zusammen zu arbeiten
Un bei den Grünen hat sich die Bundestagschnäpfe Eckhard Göhring eingemischt.
Also hat Astrid Rothe Beinlich in Thüringen nichts zu melden und scheint nur eine Marionette zu sein.
Oder ist Matschie auch nur eine Marionette, der von den alten SPD Säcken aus Berlin
seine Befehle bekommt??????
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Wenn es nur auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und
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Orson Welles
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12.10.2009 19:06 |
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Hallo Herr Madsen,
danke für Ihre Antwort, ich weiß weder wen Sie mit Herrn Krüger angesprochen haben, noch, warum Sie hier so unter der Gürtellinie versuchen zu argumentieren. Ich verstehe IHre Argumente auch, wenn man sie in gemäßgter Sprache äußert.
Ja, es mag vieles unverständlich sein und wir müssen uns nicht streiten über die unschöne Art und WEise, wie hier alles abgelaufen ist, bzw. wie man versucht über MEdien und Dritte Meinungen zu bilden. Fakt ist, dass keiner von uns bei einem einzigen Sondierungsgespräch dabei war und auch nur den Ansatz einer Beurteilung der gleichen haben dürfte. Wir sind enttäuscht, auch gut. Jetzt gibt es aber kein Zurück mehr und man muss mit dem Ergebnis leben.
Die SPD hat ihre Konsequenzen gezogen, die Linken auch und die Grünen sowieso.
Es gibt nicht viele Wegen, die Thüringen wieder aufrichten, aber trotz allem ist der jetzt eingeschlagene eine Möglichkeit, der wir uns entweder verschließen oder an der wir ehrgeizig und mit einiger Kritik im Gepäck gegenüberstehen und mitarbeiten.
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12.10.2009 21:02 |
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Hallo Herr Marek
Das mit Herrn Krüger war ein Versehen, aber nicht das was ich geschrieben habe.
Mag Ihnen meine Ausdrucksweise von mir aus nicht gefallen,Tatsache ist das
Herr Matschie die Verlogenheit in Person ist.
Tatsache ist auch, das der thüringer Wähler getäuscht und belogen wurde.
Hätte Herr Matschie vor den Wahlen geäusert , sich auch mit der CDU eine Regierungsbeteiligung vorstellen zu können, dann hätte die SPD froh sein müssen, wenn sie überhaupt ein zweistelliges Wahlergebnis ereicht hätte.
Ich nenne es schlicht weg Wahlbetrug und Machtgeilheit um jeden Preis.
Noch etwas zu meinen Ausführungen was die Grünen betrifft.
Hier wurde vor der Wahl eine klare Aussage der Grünen getroffen, mit der Linken
zusammen zu arbeiten.
Die lLnke war bekanntlich die zweitstärkste Kraft in Thüringen und das sie ihr Wahlergebnis hält war ab zu sehen.
Also bei einem Regierungswechsel auch folglich logisch, das die stärkste oppositions Partei den Ministerpresidenten stelllt.
Weder von den Grünen noch von der SPD kam vor der Wahl ein eindeutiger Wiederspruch, mit Bodo Ramelow als Ministerpresidenten nicht Leben zu können.
Fakt ist auch, das nicht Astrid Rothe Beinlich, sondern Frau Eckahrdt Göhring
sich nach den Wahlen für die Grünen äußerte.
Also doch von Berlin aus gesteuert, genau wie Herr Matschie ein getreuer Parteisoldat
die Befehle aus Berlin entgegen genommen hat.
Dieses verlogene Spiel sorgt eindeutig dafür, das noch mehr Menschen beim nächsten mal nicht zur Wahl gehen.
Und gerade die Jusos die sich wirklich sehr stark gegen Rechts angagieren, werden
verstehen das damit auch das rechte Lager noch mehr Stimmen bei der nächsten Wahlen in Thüringen (Protestwähler) erhalten werden.
Es wird sicher jetzt Wderspruch geben, aber beweisen Sie mir das Gegenteil.
Denn in Bundesländern woh genau solche Wahlberügereien statt gefunden haben,
ist das braune Lager am stärksten.
Nicht weil alle die diese Partei wählen rechts sind, sondern, weil sie den anderen Parteien keinen Glauben mehr schenken.
Und die Thüringer SPD ist leider eine Partei geworden, den man keine Glauben mehr schenken darf, geschweige denn ein Wahlversprechen ab nimmt.
Und eines noch zu den Verhandlungen, das selbst die Grünen öffentlich dazu stehen
das Herr Matschie falsche Aussagen in den Medien verbreitet, im Bezug auf den Ministerpresident Posten sagt einiges aus über dessen verlogenes Spiel.
Ich bleibe dabei, das es mit der Linken eindeutig mehr Schnittstellen gibt als mit der CDU.
Und wer glaubt das die CDU nun bei allen Zugeständnisse macht und die SPD komplett ihr Programm durchsetzen kann, der ist mit verlaub nicht ganz auf der Höhe und sollte schnellstens einen Arzt auf suchen.
Die Wahlversprechen der thüringer SPD an die Bürger, werden nicht mal im entferndesten zu realisieren sein.
Na und das Volksbegehren für mehr Demokratie, war anscheinend auch nur eine Art vorgezogener Wahlkampf.
Schade, denn damit hat die thüringer SPD gezeigt, was demokratischer Bürerwille für sie bedeutet nämlich nichts.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Madsen
__________________ Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein.
Wenn es nur auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und
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Orson Welles
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13.10.2009 11:51 |
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Hallo Herr Madsen,
dass die SPD jetzt Regierungspartei in Thüringen wird, heißt nicht, dass sozialdemokratische Positionen und damit auch Positionen der Linkspartei aufgegeben werden. Wir sollten auch weiterhin punktuell kooperieren.
Und in fünf Jahren halte ich Brandenburger Verhältnisse für nicht ausgeschlossen. Wir werden stärkste politische Kraft und könnten dann mit der Linkspartei eine Koalition eingehen. Versprochen!
Gruß Mike Stieber
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19.10.2009 17:44 |
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Uli Gnoth
Level: 19 [?]
Erfahrungspunkte: 22.271
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Konrad Duden wirkte einst in Schleiz.
__________________ Ludwig Erhard: Maßhalten!
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03.11.2009 23:17 |
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...für's eigene Forum keine Zeit aber in anderen den Oberlehrer spielen...
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06.11.2009 16:46 |
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Hallo Herr Gnoth
Danke für ihren Hinweis, aber ich bin Legastheniger und dafür kann ich leider nichts.
Und trotz dieser Schwäche bin ich mutig genug zu schreiben und vertrete meine Meinung.
Toll das ihnen nur die Rechtschreibefehler auffallen, aber auf den Inhalt nicht achten
oder eingehen.
Aber anscheinend ist das eben das Schrödersyndrom, das alle SPD Genossen Heim sucht.
Mit so viel Oberflächlichkeit, gewinnt man keine Wahler und verliert noch das letze bischen ansehen.
Danke noch mal für den Hinweis mit Herrn Duden.
Hier ein Hinweis meinerseits.
Unter der Legasthenie (altgr.: »³µ¹½ legein „sprechen“ [hier „lesen“, „schreiben“, „auslegen“] und ἀø½µ¹± astheneia „Schwäche“; unfähig-sein-auszulegen, Lese-Rechtschreibstörung; Lese-Rechtschreib-Schwäche; Lese-Rechtschreib-Schwierigkeit; LRS) versteht man eine massive und lang andauernde Störung des Erwerbs der Schriftsprache. Die betroffenen Personen (Legastheniker) haben Probleme mit der Umsetzung der gesprochenen zur geschriebenen Sprache und umgekehrt. Als Ursache werden eine genetische Disposition, Probleme bei der auditiven und visuellen Wahrnehmungsverarbeitung, der Verarbeitung der Sprache und vor allem bei der phonologischen Bewusstheit angenommen. Die Störung tritt isoliert und erwartungswidrig auf, d. h. die schriftsprachlichen Probleme entstehen, ohne dass es eine plausible Erklärung wie eine generelle Minderbegabung oder schlechte Beschulung gibt. Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie geht davon aus, dass in Deutschland 4 % der Schüler von einer Legasthenie betroffen sind. Bei frühzeitiger Erkennung können die Probleme meist kompensiert werden; je später eine Therapie ansetzt, desto geringer sind in der Regel die Effekte.
Mit freundliche Grüßen Heinz Madsen
__________________ Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein.
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Orson Welles
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13.11.2009 14:50 |
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Vincent

SPD-Mitglied seit: 18.10.2006 Juso-Mitglied seit: 18.10.2006
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Herr Gnoth ist in der CDU
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13.11.2009 23:38 |
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